Herbert Blazejewicz und Armin Wildner: „Der Reiz des Materials“ Bilder und Objekte

Bild: Armin Wildner

Ausstellung im Palais Rastede vom 2. April bis 21. Mai 2023

Herbert Blazejewicz lebt und arbeitet in Hude. Holz, Blech, Glas und in den letzten Jahren verstärkt Acrylglas sind seine Werkstoffe.

Armin Wildner lebt und arbeitet in Oldenburg. Er stellt Skulpturen und Plastiken in Bronze und Stahl sowie Assemblagen und Objektbilder aus. Für einige Arbeiten fügt er Bronze-Assemblagen mit Holz, Stein und Stahl zusammen, so dass sie zu einer neuen Aussage gelangen.

Beide Künstler verbindet bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Arbeiten eine gemeinsame künstlerische Grundhaltung und damit einhergehend eine langjährige Freundschaft.

Im Palais Rastede stellen sie vom 2. April bis 21. Mai 2023 gemeinsam Bilder und Objekte aus.

HERBERT BLAZEJEWICZ
Über seine Objekte und Bilder
Bei meiner künstlerischen Arbeit interessiert mich die Poesie, die von Materialien und einfachen Formen ausgeht. Holz, Blech, Glas, Papier und in den letzten Jahren vor allem Acrylglas sind meine vorrangigen Werkstoffe. Dabei nutze ich ihre jeweiligen Eigenschaften, zum Beispiel das Glatte, den Glanz, das Raue, die Struktur der Oberflächen, manchmal durch Farben, Asche und Pasten verstärkt oder zurückgenommen. Licht und Raum sind für mich wichtige Gestaltungsmittel.
Es entstehen Bilder, Wandobjekte sowie freistehende Formen, zum Beispiel klare Stelen, in denen die Ruhe der Senkrechten und Waagerechten vorherrscht. Auf manchen Objekten gliedern Kratzer und Falten, Geschabtes und Verwischtes die Flächen. Bei anderen verändern Reflexionen, Transparenz und Lichtbrechung die Wahrnehmung vielfältig. Glas und Licht,
Materielles und Immaterielles verbinden sich zu leichten Gebilden, die hell aufleuchten können und aus einem anderen Blickwinkel sich optisch fast auflösen.

ARMIN WILDNER
Über seine Skulpturen und Plastiken in Bronze und Stahl, Assemblagen und Objektbilder
Häufig ist der menschliche Körper und/oder Kopf Ausgangspunkt meiner Arbeiten, jedoch werden diese oft bis auf eine wesentliche Grundform reduziert, die im Ergebnis ganz neue Assoziationen auslöst und erzählerische Kräfte besitzt. In ihren Gebärden und Erscheinungsformen wirken die Objekte bisweilen mystisch verschlossen und erinnern an archaische Darstellungen. Sie zeichnen sich durch formelle Vereinfachung, Verfremdung und Abstraktion aus.
Im Gegensatz zu den abstrakten Arbeiten, zeichnen sich die Bronze-Assemblagen durch vorwiegend figürliche Objekte aus, die mit weiteren Materialien wie Stein, Stahl und Holz zu einer neuen Aussage gelangen. Hier finden häufig Fundstücke wie alte Weberschiffchen oder altes bäuerliches Gerät Verwendung. Ähnliches gilt auch für die Werkgruppe „Klangkörper“ und die Objektbilder. Der große Teil der figürlichen Bronzen entstand in kompletter Selbstdurchführung des Gussprozesses.

Eröffnung der Ausstellung: am Sonntag, 2. April um 11.30 Uhr.
Weitere Informationen hierzu folgen demnächst.

Öffnungszeiten 2.4. bis 21.5.2023:
Do. und Fr. von 14 Uhr bis 16 Uhr
So.               von 11 bis 17 Uhr

Eintritt:
für alle ab 18 Jahre  4,- Euro
ermäßigt*:                3,- Euro
* für Studenten und Gruppen ab 10 Personen
KKR-Mitglieder:      frei

Führung durch die Ausstellung mit beiden Künstlern: am Sonntag, 23. April ab 11.30 Uhr
Kosten für die Führung: 3,- Euro
KKR-Mitglieder: frei
Anmeldung: nicht erforderlich

Die Ausstellung wird gefördert durch: